Eigenfett zur Brustvergrösserung - Lipofilling?

27.12.2010 14:37 von Dr. Rolf Bartsch

Bei der Eigenfettinjektion werden neben den Fettgewebe auch Zellen mit hohen Wachstumspotenzial injiziert. Die eben erwähnte neue Studie zeigte Mikrokalk in 16,7% der untersuchten Patientinnen. Dieser Mikrokalk wird auch in bösartigen Brusttumoren (30-50% der Fälle) gefunden. Bei den Patientinnen mit diesen Veränderungen war anhand der Röntgenbilder nicht klar, ob es sich um gutartige oder bösartige Veränderungen handelte.

Auch diese Arbeit zeigt wie schon viele andere, dass bei Fettinjektionen in die weibliche Brust noch viele Untersuchungen notwendig sind, um dieses Verfahren als wirklich sinnvolle Alternative zu rechtfertigen. Jegliche Substanzen die in die Brust gespritzt werden - Eigenfett oder Hyaluronsäure wie Macrolane - haben gegenüber Silikonimplantaten den Nachteil deutlich schwerer wenn überhaupt entfernbar zu sein. 


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Kommentare

Kommentar von Corinna | 06.06.2016

Da dieser Artikel aus dem Jahr 2010 stammt, wollt ich fragen, ob diese Technik mittlerweile schon häufiger angewendet wird und zu einer Methode mit geringeren Nebenwirkung geworden ist. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!

Kommentar von Rolf Bartsch | 06.06.2016

Hallo Corinna,
ja diese Technik wird nun schon seit vielen Jahren sehr häufig angewendet. Der grund warum Implantate noch immer viel häufiger sind ist, dass Frauen mit kleiner Brust meist wenig Eigenfett besitzen. Sie können mir gerne Fotos an 069911222000 senden, dann kann ich Ihnen genau sagen welche Methode bei Ihnen die beste wäre. Lg Dr Rolf Bartsch

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