Ambulante Brustvergrößerung - neuer Trend?

03.12.2010 13:12 von Dr. Rolf Bartsch

Ambulante Brustvergrößerung

Der Trend in der ästhetischen Medizin geht immer mehr zu kurzen ambulanten Eingriffen in lokaler Betäubung. So war es nur eine Frage der Zeit bis auch Brustvergrösserungen "ohne OP" angeboten werden.

Brustvergrösserungen werden meist durch einsetzen eines Silikonimplantats im Rahmen einer Operation in Vollnarkose durchgeführt. Viele Patientinnen berichten in den ersten Tagen von Schmerzen, die NUR durch ausreichende Schmerzmittel in einer geeigneten Einrichtung behandelt werden können.

Brustvergrösserungen sollten auf jeden Fall in Narkose durchgeführt werden und die Patientin sollte schon während des Eingriffes und danach ausreichend Schmerzmedikation erhalten. Ein meist 1-tägiger Aufenthalt hat sich hier bei seriösen plastischen Chirurgen weltweit durchgesetzt.

Eingriffe mit Makrolane (Hyaluronsäurepräparat für eine vorübergehende Brustvergrösserung) können in einem zumindest tagesklinischen Eingriff durchgeführt werden. Erkundigen Sie sich vor allem über die Betreuung vor und nach dem Eingriff, da diese für Ihre eigene Sicherheit eine große Bedeutung hat.


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Kommentare

Kommentar von Tamara | 12.12.2010

Eine Freundin von mir hat sich in Salzburg von einem Arzt so die Brust vergrössern lassen. Die Operation war ok, aber es hat erstens lang gedauert bis die endgültige Form da war uns ausserdem nach der ersten Nacht ziemlich weh getan.

Kommentar von Dr. Rolf Bartsch | 20.01.2011

Bei diesen Operationen wird in beide Brüste viel lokalen Betäubungsmittel eingespritzt. Daher kann während des Eingriffs keine Abschätzung der From und Größe mehr vorgenommen werden!

Da es bei solchen Operationen neben dem Preis, vor allem um den Patientenkomfort und -sicherheit geht, führen wir dies immer in Narkose durch.

Lg

Dr. R. Bartsch

Kommentar von Daniela | 30.08.2011

Ich wäre interessiert an einer Brustvergrösserung. Wann besteht die Möglichkeit, dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt? Bei mir liegt eine grosse Asymetrie vor und ich fühl mich einfach so nicht mehr wohl.

Kommentar von Dr. Rolf Bartsch | 03.09.2011

Bei sehr stark tubulären (Schlauchbrust) Brüsten, übernehmen Krankenkassen manchmal die Angleichung zur zweiten Brust. Genauere Informationen können wir Ihnen gerne bei einem Beratungsgespräch geben.

Kommentar von Ulrike Weiss | 09.06.2013

Ich wäre an einer Brustverkleinerung interessiert. Was gibt es da für Möglichkeiten, ich bin 56 Jahre alt und habe mit ca.35 Jahren auf einmal sehr große Brüste bekommen? Nach den beiden Geburten einige Jahre vorher, ging die Größe auf die normale Größe zurück und plötzlich vor einigen Jahren, wurde sie schon sehr groß und unangenehm, zeitweise auch sehr schmerzhaft, besonders knapp vor der Periode. Ich bin 56 Jahre alt. Leide auch sehr unter Kreuzschmerzen. Würde mich über eine Antwort sehr freuen. fg U. Havel

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